Marmelade kochen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für leckere selbstgemachte Marmeladen

Mmmhhhh… Marmelade! Du möchtest wissen, wie du diesen köstlichen Brotaufstrich aus eingekochten Früchten selber machen kannst? Kein Problem, denn Marmelade kochen ist denkbar einfach – wenn du ein paar einfache Tipps und Kniffe beachtest.
Schritt für Schritt erfährst du hier, wie du leckere Kreationen zaubern und Marmelade kochen kannst – mit Gelinggarantie. 

 

Marmelade kochen leicht gemacht

Das Kochen von Marmelade ist einfacher, als es auf den ersten Blick scheint und somit ideal für Anfänger geeignet. Ein großer Vorteil der selbstgemachten Marmelade ist, dass du die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe hast und nach deinen eigenen Wünschen und Vorlieben deine Lieblingssorte kreieren kannst. Bedenke: Je hochwertiger das verwendete Obst, desto besser das fertige Ergebnis. 

Zutaten und Utensilien: Was und wie?

Eine Vielzahl von Früchten eignet sich hervorragend für die Herstellung von Marmelade. Von beliebten Sorten wie Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen bis hin zu außergewöhnlichen Optionen wie Stachelbeeren und Pfirsichen – die Auswahl ist riesig. Für einen fruchtigen Aufstrich wird in der Regel Gelierzucker verwendet, dessen Verhältnis von Frucht zu Zucker je nach Sorte variiert, wie etwa 1:1, 2:1 und 3:1. Neben dem Gelierzucker eignet sich deshalb für die Zubereitung von Marmelade unser Gelierfix. 

Info: Hier dann Conversion Element mit den vers. Gelierfix-Produkten einbauen. 

Neben den Früchten und dem Gelierzucker werden noch weitere Utensilien für perfekte Ergebnisse benötigt:

  • ein Schneidbrett
  • ein scharfes Messer
  • ein großer Topf
  • ein Kochlöffel
  • geeignete Marmeladengläser, um deine Kreationen aufzubewahren

So ausgerüstet, lassen sich im Handumdrehen köstliche Marmeladen kochen, die einfach gut schmecken und auch immer eine tolle Geschenkidee sind. 

Vorbereitung der Früchte: Gute geschält ist halb gekocht

Die Vorbereitung der Früchte ist ein wichtiger Schritt beim Kochen von Marmelade. Zuerst gilt es, die Früchte gründlich zu waschen und eventuell zu entstielen. Danach werden sie geschält und entkernt. Schlechte und schadhafte Stellen sollten dabei entfernt werden, um die Qualität der Marmelade nicht zu beeinträchtigen.

Größere Früchte werden in kleine Stücke geschnitten, damit sie gleichmäßig kochen und eine schöne Konsistenz erhalten. Wichtig: Bei empfindlichen Früchten wie Himbeeren kann es sinnvoll sein, diese nicht zu waschen, um ihre Struktur zu bewahren. So stellst du sicher, dass deine Marmelade nicht nur lecker, sondern auch optisch ansprechend ist.

Und Action: Der Kochprozess

Der Kochprozess ist der spannendste Teil und der eigentliche Höhepunkt beim Marmelade kochen. Die vorbereiteten Früchte werden zusammen mit dem Gelierzucker in einen großen Topf gegeben und zum Kochen gebracht. Dabei sollte die Marmelade etwa drei Minuten sprudelnd kochen, um die richtige Konsistenz zu erreichen.

Während des Kochens ist es wichtig, den Schaum, der sich bildet, abzuschöpfen, um eine klare Marmelade zu erhalten. Wenn die Fruchtmasse dickflüssig ist, wird die Marmelade vom Herd genommen. Und das war es im Prinzip schon. So einfach ist es – eine eigene, selbstgemachte Marmelade zu kochen!

Verschiedene Geliermittel im Überblick

Um die perfekte Konsistenz für eine selbstgemachte Marmelade zu erreichen, ist das richtige Verhältnis von Zucker und Früchten entscheidend. Dieses Verhältnis variiert je nach Fruchtart und deren spezifischen Wassergehalt.

So benötigen Erdbeeren, die einen hohen Wassergehalt haben, ein Verhältnis von 2:3, während Obst mit einem geringeren Wassergehalt, wie zum Beispiel Aprikosen, etwa 375 Gramm Zucker pro 500 Gramm Frucht erfordert.

Gelierzucker

Gelierzucker ist das gängigste Geliermittel und kommt in verschiedenen Varianten wie 1:1, 2:1 und 3:1. Diese Zahlen geben das Verhältnis von Frucht zu Zucker an. Ein Verhältnis von 3:1 hält die Marmelade besonders fruchtig, da weniger Zucker verwendet wird. Es gibt auch Bio-Gelierzucker, der meist unbedenkliche Inhaltsstoffe enthält und keine Konservierungsstoffe verwendet.

Gelierzucker mit einem Verhältnis von 2:1 hat den Vorteil, dass die Marmelade bis zu sechs Monate haltbar ist. Alternativ können auch normaler Zucker und Gelierpulver verwendet werden, um den Zuckeranteil zu kontrollieren und die Marmelade nach eigenen Vorlieben zu süßen.

Pektin und Agar-Agar

Neben Gelierzucker gibt es auch natürliche Geliermittel wie Pektin und Agar-Agar. Pektin wird hauptsächlich aus Zitrusfrüchten, Äpfeln oder Quitten gewonnen und ist ein natürlicher Gelierstoff. Agar-Agar hingegen stammt aus Algen und ist in getrockneter, pulverisierter Form erhältlich.

Beide Alternativen sind besonders für diejenigen geeignet, die auf künstliche Zusätze verzichten möchten.

Kreative Marmeladenrezepte

Marmelade muss nicht immer klassisch sein – warum nicht etwas Neues ausprobieren? Neben den traditionellen Rezepten gibt es viele kreative Möglichkeiten, Marmelade zu verfeinern. Gewürze wie Ingwer, Kardamom, Vanille oder Zimt können den Geschmack deiner Marmelade intensivieren.

Auch fruchtige Liköre oder Kräuter wie Minze können eine spannende Note hinzufügen. Lass deiner Fantasie freien Lauf und experimentiere mit verschiedenen Zutaten!

Lagerung und Haltbarkeit

Die richtige Lagerung ist entscheidend für die Haltbarkeit deiner selbstgemachten Marmelade. Bevor du die Marmelade in die Gläser füllst, sollten diese gründlich ausgekocht werden, um Keime abzutöten. Nach dem Öffnen solltest du die Marmelade im Kühlschrank aufbewahren, um ihre Haltbarkeit zu verlängern.

Ideal ist es, die Gläser kühl und dunkel zu lagern, um den besten Geschmack zu bewahren.

Zusammenfassung

Marmelade zu kochen ist eine wundervolle Möglichkeit, den Geschmack der Saison einzufangen und das ganze Jahr über zu genießen. Mit den richtigen Zutaten, ein wenig Vorbereitung und den richtigen Tipps und Tricks kannst du köstliche Marmelade kreieren, die sowohl geschmacklich als auch optisch überzeugt. Ob klassische Erdbeermarmelade oder kreative Variationen mit Minze, Vanille oder Zimt – die Möglichkeiten sind endlos und laden zum Experimentieren ein.Vergiss nicht, die Gläser gründlich zu sterilisieren und richtig aufzubewahren. Mit etwas Übung und Geduld wirst du schnell feststellen, dass Marmeladekochen nicht nur einfach, sondern auch unglaublich befriedigend ist. Also, worauf wartest du noch? Greif zu den Früchten und leg los – deine Küche wird bald nach süßen Köstlichkeiten duften!

Unsere beliebtesten Zutaten

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Es gibt Rezepte, bei denen man schon nach dem ersten Bissen weiß: Das wird ab jetzt jedes Jahr gebacken. 🍂 

Die Kombination aus aromatischen Feigen und knackigen Nüssen macht diese Tarte einfach unwiderstehlich.

Das braucht ihr:
160 g Zucker
100 g Butter oder Margarine
160 g Mehl
3 Eier, davon 1 Ei getrennt
8 Feigen
30 g Walnüsse, gehackt
50 g RUF Mandel Krokant
1 Pck. RUF Porridge Nut Mix
1 TL Backpulver
200 g Frischkäse
300 ml Sahne
2 Pck. RUF Sahnefest
1 TL Vanille Extrakt
40 ml Wasser

So geht’s:
Für den Mürbeteig alle Zutaten verkneten, in eine gefettete Form (Ø 26 cm) drücken und einen ca. 2 cm hohen Rand formen. Porridge, Eier, Backpulver und Krokant fein pürieren, auf dem Teig verteilen und mit geviertelten Feigen und Walnüssen belegen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen und auskühlen lassen. Sahne mit Sahnefest steif schlagen, Frischkäse, Zucker und Vanille Extrakt verrühren und die Sahne unterheben. Die Creme auf der Tarte verstreichen. Wasser und Zucker 5 Minuten köcheln, Feigenscheiben und Walnüsse durch den Sud ziehen und bei 200 °C 15 Minuten karamellisieren. Auskühlen lassen, auf der Tarte verteilen und nach Belieben mit Mandel Krokant bestreuen. ✨

Speicher dir das Rezept unbedingt für deinen nächsten gemütlichen Herbstnachmittag ab – und verrate uns: Bist du auch Team Feige? 📌
Sorry an alle anderen Kürbiskuchen - aber der hier ist jetzt unser Favorit 🧡 Super saftig, herbstlich und definitiv kein Kuchen, der lange auf dem Tisch steht.

Das braucht ihr:
200 g Kürbispüree ca. ½ Hokkaido
100 g Butter
150 g brauner Zucker
2 Eier
½ Pck. RUF Bio Pumpkin Spice
1 Pck. RUF Bio Bourbon Vanille Zucker
175 g Mehl
1 Msp. Salz
2 TL RUF Bio Weinstein Backpulver
200 g Frischkäse
100 ml Sahne
60 g Puderzucker
Rosmarin Zweige
Walnüsse

So geht's:
Kürbis würfeln, weich kochen, pürieren und etwas abkühlen lassen. Butter und Zucker schaumig schlagen, Eier nach und nach unterrühren. Kürbispüree, Mehl und Gewürze dazugeben und alles verrühren. Den Teig in eine Springform (Ø 26 cm) füllen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Für das Topping Sahne, Frischkäse und Puderzucker aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit Walnüssen, Rosmarinzweigen und feinen Kürbisstreifen dekorieren.

Wer würde sich direkt das größte Stück sichern? 👀

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Wir erklären die Kürbissaison offiziell für eröffnet! 🎃 Und wie könnte sie besser starten als mit saftigen Kürbis-Cheesecake-Brownies? Schokoladiger Brownieteig trifft auf eine cremige Kürbis-Frischkäse-Masse mit Zimt und Muskat - inklusive hübschem Swirl.

Das braucht ihr:
1 Pck. RUF Brownies Classic
125 g Butter
2 Eier Größe M
1 TL RUF Gourmet Vanille Extrakt Paste
125 ml Wasser
150 g Hokkaido-Kürbis
100 g Frischkäse
30 g Zucker
1 Prise Muskat
1 Prise Zimt
etwas Fett für die Backform oder Airfryer-Backform
Backpapier für den Airfryer

So geht’s:
Brownieteig nach Anleitung zubereiten und in die Backform geben. Kürbis würfeln, etwa 10 Minuten weich kochen, pürieren und abkühlen lassen. Anschließend mit Frischkäse, Ei, Zucker und Gewürzen verrühren und auf dem Brownieteig verteilen. Beide Massen mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen ineinanderziehen. Im Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen – alternativ im Airfryer bei 160 °C ca. 25–28 Minuten.

Speichert euch das Rezept für die Kürbissaison ab und schickt es an jemanden, der bei Kürbis und Schokolade sofort dabei ist! 🧡

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