Was ist griffiges Mehl?

Was ist Dinkelmehl? Vom Urkorn zur Weizenmehlalternative

Das richtige Mehl zu finden ist manchmal gar nicht so leicht, verliert man bei den vielen Mehlsorten und Typennummern im Supermarkt doch schnell den Überblick. Neben den Sorten und Typen werden einige Mehle zudem als glatt, griffig oder doppelgriffig bezeichnet. Doch was hat es mit diesen Bezeichnungen auf sich?

 

Trennlinie Herz

Was ist griffiges Mehl?

Die sogenannte “Griffigkeit” eines Mehls gibt Aufschluss darüber, ob ein Mehl glatt, griffig oder sogar doppelgriffig ist. Verbreitet sind diese Kategorisierungen der verschiedenen Mehle vor allem in Österreich. In Deutschland sind diese Begriffe weit weniger bekannt. 

Die Griffigkeit ist nichts anderes als die spürbare Feinheit des gemahlenen Getreides. Weizen, Roggen, Dinkel und viele weitere Getreide können je nach vorgesehenem Verwendungszweck unterschiedlich stark gemahlen werden. Dieser unterschiedliche Mahlgrad wird dann bei der Verarbeitung deutlich spürbar, da die Mehle unterschiedlich fein oder grob gemahlen wurden. 

Ein sehr feines Mehl wird oft auch als glattes Mehl bezeichnet. Etwas gröber gemahlenes Mehl hingegen bezeichnet man als griffiges Mehl. Noch gröberes Mehl trägt folglich die Bezeichnung doppelgriffig. 

Grundsätzlich ist es also möglich aus allen bekannten Getreiden, wie z.B. Weizen, Roggen oder auch Dinkel glatte, griffige oder doppelgriffige Mehle herzustellen. 

Woran erkenne ich griffiges Mehl?

Besonders gut erkennbar ist griffiges Mehl im direkten Vergleich zu glattem Mehl. Reibt man das Mehl zwischen Daumen und Zeigefinger, ist das griffige Mehl spürbar gröber. Suchst du im Supermarkt nach einem griffigen Weizenmehl, dann solltest du zum Weizenmehl Type 550 greifen.

Wann wird griffiges Mehl verwendet?

Griffiges Mehl zeichnet sich also durch eine spürbar gröbere Struktur aus als glattes, bzw. feines Mehl. Genau diese etwas gröbere Vermahlung eines Mehls sorgt dafür, dass das Mehl Flüssigkeiten wie Wasser oder Milch beim Backen gut aufnehmen kann. Gerade für Backwaren mit elastischen und zugleich festen Teigen eignen sich griffige Mehle dank ihrer Quellfähigkeiten gut. 

In Deutschland finden sich nur selten Hinweise auf den Mehlpackungen, ob es sich um glatte, griffige oder doppelgriffige Mehle handelt. Einige Verpackungen tragen jedoch Hinweise auf die gute Verwendbarkeit in Nudel-, Knödel- oder auch Spätzleteigen. 

 

Häufige Nutzerfragen

Was bedeutet „griffiges Mehl“ eigentlich?

„Griffig“ bezieht sich beim Mehl auf den Mahlgrad bzw. die Körnung. Während sehr fein gemahlenes Mehl als „glatt“ bezeichnet wird, ist „griffiges Mehl“ etwas gröber. Das heißt: Die Mehlpartikel sind spürbar größer und lassen sich zwischen fingern „greifen“.

Worin unterscheidet sich griffiges Mehl von glattem oder doppelgriffigem Mehl?

Glattes Mehl ist sehr fein gemahlen und somit ideal für feine Kuchen, Mehlschwitze oder feine Gebäcke. Griffiges Mehl hat eine gröbere Körnung und es quillt langsamer, bindet Flüssigkeit gut und ergibt elastische, etwas festere Teige. Doppelgriffiges Mehl ist grober als griffiges. Es wird oft als besonders robustes Mehl für Teige mit hohen Anforderungen an Konsistenz und Struktur genutzt.

Wofür eignet sich griffiges Mehl besonders gut?

Griffiges Mehl eignet sich vor allem für Teige, die elastisch und doch fest sein sollen – zum Beispiel für Nudelteige und Pastateige oder auch für Knödel- oder Kartoffelteige, Spätzle- und Nockerlteige.

Wie erkennt man griffiges Mehl beim Einkauf?

Im direkten Vergleich mit feinem (glattem) Mehl fühlt sich griffiges Mehl sandiger bzw. gröber an. Die Partikel lassen sich zwischen den Fingern spüren. In Deutschland ist auf Packungen allerdings selten explizit „griffig“ angegeben. Häufig ist stattdessen eine Mehltype angegeben, z. B. ein griffiges Weizenmehl entspricht oft der Type 550.

Unsere beliebtesten Backzutaten

Trennlinie Cookie

Folge uns auf Instagram

Es gibt Rezepte, bei denen man schon nach dem ersten Bissen weiß: Das wird ab jetzt jedes Jahr gebacken. 🍂 

Die Kombination aus aromatischen Feigen und knackigen Nüssen macht diese Tarte einfach unwiderstehlich.

Das braucht ihr:
160 g Zucker
100 g Butter oder Margarine
160 g Mehl
3 Eier, davon 1 Ei getrennt
8 Feigen
30 g Walnüsse, gehackt
50 g RUF Mandel Krokant
1 Pck. RUF Porridge Nut Mix
1 TL Backpulver
200 g Frischkäse
300 ml Sahne
2 Pck. RUF Sahnefest
1 TL Vanille Extrakt
40 ml Wasser

So geht’s:
Für den Mürbeteig alle Zutaten verkneten, in eine gefettete Form (Ø 26 cm) drücken und einen ca. 2 cm hohen Rand formen. Porridge, Eier, Backpulver und Krokant fein pürieren, auf dem Teig verteilen und mit geviertelten Feigen und Walnüssen belegen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen und auskühlen lassen. Sahne mit Sahnefest steif schlagen, Frischkäse, Zucker und Vanille Extrakt verrühren und die Sahne unterheben. Die Creme auf der Tarte verstreichen. Wasser und Zucker 5 Minuten köcheln, Feigenscheiben und Walnüsse durch den Sud ziehen und bei 200 °C 15 Minuten karamellisieren. Auskühlen lassen, auf der Tarte verteilen und nach Belieben mit Mandel Krokant bestreuen. ✨

Speicher dir das Rezept unbedingt für deinen nächsten gemütlichen Herbstnachmittag ab – und verrate uns: Bist du auch Team Feige? 📌
Sorry an alle anderen Kürbiskuchen - aber der hier ist jetzt unser Favorit 🧡 Super saftig, herbstlich und definitiv kein Kuchen, der lange auf dem Tisch steht.

Das braucht ihr:
200 g Kürbispüree ca. ½ Hokkaido
100 g Butter
150 g brauner Zucker
2 Eier
½ Pck. RUF Bio Pumpkin Spice
1 Pck. RUF Bio Bourbon Vanille Zucker
175 g Mehl
1 Msp. Salz
2 TL RUF Bio Weinstein Backpulver
200 g Frischkäse
100 ml Sahne
60 g Puderzucker
Rosmarin Zweige
Walnüsse

So geht's:
Kürbis würfeln, weich kochen, pürieren und etwas abkühlen lassen. Butter und Zucker schaumig schlagen, Eier nach und nach unterrühren. Kürbispüree, Mehl und Gewürze dazugeben und alles verrühren. Den Teig in eine Springform (Ø 26 cm) füllen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Für das Topping Sahne, Frischkäse und Puderzucker aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit Walnüssen, Rosmarinzweigen und feinen Kürbisstreifen dekorieren.

Wer würde sich direkt das größte Stück sichern? 👀

RUF Lebensmittel
BACKEN
HERBSTREZEPTE
KÜRBISSAION
Wir erklären die Kürbissaison offiziell für eröffnet! 🎃 Und wie könnte sie besser starten als mit saftigen Kürbis-Cheesecake-Brownies? Schokoladiger Brownieteig trifft auf eine cremige Kürbis-Frischkäse-Masse mit Zimt und Muskat - inklusive hübschem Swirl.

Das braucht ihr:
1 Pck. RUF Brownies Classic
125 g Butter
2 Eier Größe M
1 TL RUF Gourmet Vanille Extrakt Paste
125 ml Wasser
150 g Hokkaido-Kürbis
100 g Frischkäse
30 g Zucker
1 Prise Muskat
1 Prise Zimt
etwas Fett für die Backform oder Airfryer-Backform
Backpapier für den Airfryer

So geht’s:
Brownieteig nach Anleitung zubereiten und in die Backform geben. Kürbis würfeln, etwa 10 Minuten weich kochen, pürieren und abkühlen lassen. Anschließend mit Frischkäse, Ei, Zucker und Gewürzen verrühren und auf dem Brownieteig verteilen. Beide Massen mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen ineinanderziehen. Im Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen – alternativ im Airfryer bei 160 °C ca. 25–28 Minuten.

Speichert euch das Rezept für die Kürbissaison ab und schickt es an jemanden, der bei Kürbis und Schokolade sofort dabei ist! 🧡

RUF Lebensmittel
BACKEN
KÜRBISREZEPTE
HERBSTREZEPTE
Dieses Rezept teilen
Trennlinie
Weitere Magazin Beiträge
Mach deine Inbox lecker!
Abonniere unseren Newsletter und bleibe immer auf dem Laufenden mit den neuesten Backrezepten und Produkten von uns.
Melde dich jetzt an und sichere dir 5% Rabatt auf deine nächste Bestellung.

Mit Deiner Anmeldung bist Du damit einverstanden, regelmäßig individuell personalisierte Produktempfehlungen per E-Mail zu erhalten. Informationen zur Personalisierung, zur Verwendung Deiner Daten und den Abmeldemöglichkeiten findest Du in den ausführlichen Datenschutzinformationen.

Cookie