Feste Angelegenheit: So verwendest du Gelatine

Was wären Kühlschrankkuchen, verschiedene Mousses, Cremes oder Desserts bloß ohne Gelatine? Aus der Back- und Dessertkunst ist die Gelatine nicht wegzudenken, denn ohne ihre Festigkeit würden die feinen Speisen in sich zusammenfallen bzw. auseinanderlaufen. Aber du traust dich nicht so recht Gelatine zu verwenden?

Bei uns erfährst du alles zum Thema Gelatine und beantworten dir Fragen wie „was ist Gelatine?“ und geben dir Tipps für die Verarbeitung.

Was genau ist Gelatine?

Wenn du dir schon einmal die Frage gestellt hast, woraus Gelatine besteht, erhältst du hier die Antwort: Gelatine bzw. Speisegelatine ist nichts anderes als ein tierisches Protein, also ein Eiweiß. Es besteht zu 80-90% aus dem Eiweiß Kollagen, die restlichen Bestandteile sind Wasser und Mineralsalze.

Das Eiweiß wird aus dem Bindegewebe von Schweinen, Rindern oder Kälbern gewonnen, indem es durch heißes Wasser herausgelöst, gereinigt, eingedickt und getrocknet wird. In reiner Form ist Gelatine komplett farblos, geruchs- und geschmacksneutral.

Wofür verwendet man Gelatine?

Gelatine ist Bestandteil vieler verarbeiteter Lebensmittel, in denen man sie gar nicht erwarten würde. Hier kommt Gelatine zum Einsatz, um Flüssigkeiten zu binden und eine cremige Konsistenz zu erzeugen, z.B. bei Süßspeisen, Gebäck, Desserts, Säften, Wein, Milchprodukten oder auch Saucen und Suppen.

Zuhause verwendet man Gelatine überwiegend bei der Herstellung von süßen Speisen. Für Kühlschrankkuchen, Füllungen für Torten, Desserts oder auch Cupcake-Frostings. Die Gelatine erzeugt eine Festigkeit, sodass eure Cremes, Mousses und Frostings eine Standfestigkeit erhalten. In Wasser quillt Gelatine auf und ergibt beim Abkühlen ein geschmacksneutrales, durchsichtiges Gel, das bei Temperaturen ab 37 °C schmilzt und durch Kühlen wieder fest wird.

 

Welche Gelatine ist die Richtige für mein Vorhaben?

Gelatine ist nicht gleich Gelatine. Abgesehen von den unterschiedlichen Aggregatszuständen gibt es Unterschiede in der Herkunft.

Allgemein Gelatine, wenn nichts anderes deklariert wird, stammt vom Schwein. Aber es gibt auch Gelatine vom Rind (besonders geeignet für die halal Küche) oder auch pflanzliche Gelatine, die bekannter unter dem Namen Agar-Agar bzw. Agartine ist.

Prinzipiell kann man für jedes Vorhaben Gelatine vom Schwein oder Rind verwenden, dabei ist es auch absolut egal, ob du lieber Blatt- oder gemahlene Gelatine verwendest. Es kommt einfach darauf an, wie du die Gelatine verarbeiten möchtest und womit du dich wohler fühlst.

Sofortgelatine wird direkt in die Flüssigkeit eingerührt und hat somit die einfachste Handhabe. Blattgelatine ist besonders leicht zu dosieren und kann auch für ganz kleine Mengen Cremes oder Flüssigkeiten besonders gut eingesetzt werden. Die gemahlene Gelatine wird mit der Flüssigkeit weiterverarbeitet, in der sie eingeweicht wird und kann daher auch schon als Geschmacksgeber fungieren.

 

Wie verwendet man Gelatine richtig?

Auch hier gilt: Gelatine ist nicht gleich Gelatine. Blattgelatine, gemahlene Gelatine und auch Sofortgelatine werden unterschiedlich angewendet, bzw. eingeweicht und angerührt.

Aber grundsätzlich lässt sich sagen: Die Menge machts!

Wie viel Gelatine benötigt man?

Für die Konsistenz des fertigen Produkts ist natürlich die richtige Menge Gelatine verantwortlich. Nimmt man zu wenig Gelatine zerläuft die Creme, nimmt man zu viel, wird die Creme gummiartig. Daher gilt: Für 500 ml Flüssigkeit sind 6 Blätter Gelatine ausreichend oder ein Päckchen gemahlene Gelatine.
Wenn du eine Ausgangsmasse mit einer festeren Konsistenz hast, weil du eine Creme aus Quark, Mascarpone oder Frischkäse machst, dann benötigst du etwas weniger Gelatine.

Kleiner Tipp: Wenn du im Sommer eine Torte backst, dann gib ruhig mehr Gelatine zu deiner Creme. So kannst du gewährleisten, dass deine Torte auch bei warmen Temperaturen standfest bleib. Häufig fallen Cremes im Sommer früher zusammen, daher kannst du das durch den höheren Anteil Gelatine abfangen.

Wie weicht man Gelatine ein?

Hier unterscheiden sich Blattgelatine und gemahlene Gelatine. Sofortgelatine benötigt kein Einweichen, diese kann direkt weiterverarbeitet werden.

Blattgelatine einweichen

Hierfür genügend Wasser in eine Schüssel geben, sodass die Gelatineblätter komplett mit Wasser bedeckt sind. In der Regel ist überall beschrieben, dass man kaltes Wasser nehmen soll. Zu kaltes Wasser lässt die Gelatine jedoch klumpen, daher sollte es eher Zimmertemperatur aufweisen.

Gemahlene Gelatine einweichen

Bei der gemahlenen Gelatine rührt man den Inhalt des Beutels mit 4-6 EL kaltem Wasser an.

Wichtig ist in beiden Fällen, dass du der Gelatine Zeit gibst. 5-10 Minuten sollte die Gelatine baden, dann zergeht sie später ganz ohne Rückstände.

Wie wird Gelatine aufgelöst?

Nachdem die Gelatine ein eher kühles Bad zu sich genommen hat, mag sie es gerne warm. ABER: Nicht heiß! Gelatine sollte auf keinen Fall kochen, da sie dann ihre Gelierkraft verliert.

Häufige Nutzerfragen

Was ist Gelatine und woraus besteht sie?

Gelatine (Speisegelatine) ist ein tierisches Protein-Geliermittel. Sie besteht zu etwa 80-90 % aus dem Eiweiß Kollagen; ergänzt durch Wasser und Mineralsalze. Gewinnung erfolgt aus dem Bindegewebe von Schwein, Rind oder Kalb über heißes Wasser, Reinigung, Eindickung und Trocknung.

Wofür kann man Gelatine in der Küche verwenden?

Gelatine kommt zum Einsatz, um Flüssigkeiten zu binden und eine cremige bzw. festere Konsistenz zu erzeugen. Typische Anwendungen: Süßspeisen, Gebäck, Desserts, Säfte, Milchprodukte oder auch Saucen und Suppen. Zuhause besonders bei Kühlschrankkuchen, Torten-Füllungen, Mousses oder Cupcake-Frostings.

Wie verwendet man Gelatine richtig – Menge, Einweichen und Auflösen?

Menge: Für ca. 500 ml Flüssigkeit reichen etwa 6 Blatt Gelatine oder ein Päckchen gemahlene Gelatine. Bei festen Massen (z. B. Quark, Mascarpone) weniger nötig; bei wärmeren Bedingungen (z. B. im Sommer) eventuell mehr.
Einweichen: Blattgelatine in ausreichend Wasser bei Zimmer­temperatur 5-10 Minützen quellen lassen. Gemahlene mit 4-6 EL kaltem Wasser anrühren und quellen lassen. Sofortgelatine braucht kein Einweichen.
Auflösen: Nach dem Quellen sanft erwärmen (nicht kochen!), damit die Gelierkraft erhalten bleibt.

Unsere beliebtesten Backzutaten

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Sorry an alle anderen Kürbiskuchen - aber der hier ist jetzt unser Favorit 🧡 Super saftig, herbstlich und definitiv kein Kuchen, der lange auf dem Tisch steht.

Das braucht ihr:
200 g Kürbispüree ca. ½ Hokkaido
100 g Butter
150 g brauner Zucker
2 Eier
½ Pck. RUF Bio Pumpkin Spice
1 Pck. RUF Bio Bourbon Vanille Zucker
175 g Mehl
1 Msp. Salz
2 TL RUF Bio Weinstein Backpulver
200 g Frischkäse
100 ml Sahne
60 g Puderzucker
Rosmarin Zweige
Walnüsse

So geht's:
Kürbis würfeln, weich kochen, pürieren und etwas abkühlen lassen. Butter und Zucker schaumig schlagen, Eier nach und nach unterrühren. Kürbispüree, Mehl und Gewürze dazugeben und alles verrühren. Den Teig in eine Springform (Ø 26 cm) füllen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Für das Topping Sahne, Frischkäse und Puderzucker aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit Walnüssen, Rosmarinzweigen und feinen Kürbisstreifen dekorieren.

Wer würde sich direkt das größte Stück sichern? 👀

RUF Lebensmittel
BACKEN
HERBSTREZEPTE
KÜRBISSAION
Wir erklären die Kürbissaison offiziell für eröffnet! 🎃 Und wie könnte sie besser starten als mit saftigen Kürbis-Cheesecake-Brownies? Schokoladiger Brownieteig trifft auf eine cremige Kürbis-Frischkäse-Masse mit Zimt und Muskat - inklusive hübschem Swirl.

Das braucht ihr:
1 Pck. RUF Brownies Classic
125 g Butter
2 Eier Größe M
1 TL RUF Gourmet Vanille Extrakt Paste
125 ml Wasser
150 g Hokkaido-Kürbis
100 g Frischkäse
30 g Zucker
1 Prise Muskat
1 Prise Zimt
etwas Fett für die Backform oder Airfryer-Backform
Backpapier für den Airfryer

So geht’s:
Brownieteig nach Anleitung zubereiten und in die Backform geben. Kürbis würfeln, etwa 10 Minuten weich kochen, pürieren und abkühlen lassen. Anschließend mit Frischkäse, Ei, Zucker und Gewürzen verrühren und auf dem Brownieteig verteilen. Beide Massen mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen ineinanderziehen. Im Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen – alternativ im Airfryer bei 160 °C ca. 25–28 Minuten.

Speichert euch das Rezept für die Kürbissaison ab und schickt es an jemanden, der bei Kürbis und Schokolade sofort dabei ist! 🧡

RUF Lebensmittel
BACKEN
KÜRBISREZEPTE
HERBSTREZEPTE
Vegan, No Bake und perfekt für die Pflaumenzeit! 💜 Dieser Pflaumenkuchen kommt ganz ohne Backofen aus und kombiniert einen nussigen Boden mit fruchtiger Pflaumencreme, knackiger Schokolade und Pistazien. Unbedingt für den Herbst abspeichern!

Das braucht ihr:
2 Pck. RUF Porridge Nut Mix
100 ml kochendes Wasser
200 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
20 g Kokosfett
450 g Pflaumen
10 getrocknete Feigen oder Datteln
120 ml Rote-Bete-Saft
1 Pck. RUF Agartine
300 g veganen Frischkäse
50 g RUF Schoko Tröpfchen Zartbitter
gehackte Pistazien

So geht’s:
Porridge mit kochendem Wasser übergießen und kurz quellen lassen. Mit gemahlenen Mandeln oder Nüssen und Kokosfett verkneten, in eine Tarteform (Ø 26 cm) drücken und kaltstellen.
Pflaumen mit Feigen oder Datteln pürieren. Rote-Bete-Saft und Agartine 2 Minuten kochen, sofort zur Pflaumenmasse geben und kurz mixen. 2 EL beiseitestellen. Den veganen Frischkäse glattrühren und mit der übrigen Pflaumenmasse vermengen.
Schoko Tröpfchen schmelzen und den gekühlten Boden damit bestreichen. Die Füllung darauf verteilen, die übrige Pflaumenmasse darüberträufeln und mit Pistazien dekorieren. Mindestens 2 Stunden kaltstellen – fertig!

💌 Leitet das Rezept an alle weiter, die vegane No-Bake-Rezepte genauso lieben wie ihr!

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BACKEN
VEGAN
NO BAKE
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