Hefe Ersatz – so einfach lässt sich Hefe ersetzen

So einfach Hefe ersetzen

Dich überkommt die spontane Lust leckere Zimtschnecken, fluffige Brötchen oder einen fabelhaften Hefezopf zu backen? Aber der schlimmste Fall trifft ein und du hast keine Hefe im Haus? Nun fragst du dich, wie du Hefe ersetzen kannst?

Keine Angst, mit diesen 3 Alternativen kannst du spielend leicht Hefe ersetzen!

 

Backpulver statt Hefe verwenden

Der wohl einfachste und naheliegendste Hefe Ersatz ist Backpulver. Ein Päckchen Backpulver ersetzt ein Päckchen Trockenhefe oder einen halben Würfel Hefe und ist ausreichend für 500 g Mehl. Vor allem für leichte Teige wie Baguette oder Brötchen eignet sich Backpulver als Hefeersatz ganz famos.

Darüber hinaus geht das Backen ohne Hefe viel schneller, denn die übliche Gehzeit entfällt komplett. Man sollte sogar sehr rasch arbeiten, damit die Triebkraft des Backpulvers im Ofen ihre ganze Kraft zeigt und nicht schon vorher verpufft.

Hierbei sollte man jedoch auf einen anderen Geschmack des Gebäcks gefasst sein. Auch wenn Backpulver wie Hefe mit Feuchtigkeit reagiert und Kohlendioxid freisetzt, sodass sich kleine Gasbläschen bilden, die den Teig lockern. Backpulver kann den Geschmack von Hefe nicht nachempfinden.

Wenn du jedoch einen Teil der Flüssigkeit durch Quark oder Joghurt ersetzt, erhält der Teig eine etwas säuerliche Note und du kommst dem hefetypischen Geschmack etwas näher. Durch die Milchprodukte wird der Teig zusätzlich noch etwas aufgelockert, sodass dem Hochgehen deines Teiges nichts im Wege steht.

  

Hefe mit Hefe ersetzen

Man kann natürlich auch frische Hefe durch Trockenhefe ersetzen bzw. Trocknehefe durch frische Hefe ersetzen. Die Formel hierbei ist ganz einfach: Ein Würfel frischer Hefe entspricht zwei Päckchen Trockenhefe.

Natron als Hefeersatz

Hefe lässt sich auch durch Natron ersetzen, denn dieses ist nicht nur ein Wundermittel im Haushalt, sondern auch ein Triebmittel. Natron wirkt wie Backpulver, jedoch benötigt dieses auch einen Säureanteil und nicht nur Feuchtigkeit wie Backpulver, um reagieren zu können.

Der Säureanteil lässt sich ganz einfach durch Zitronensaft, Buttermilch, Essig oder Joghurt abbilden. Besonders gut lässt sich Hefe in leichten Teigen durch Natron ersetzen. Gebäck und auch helle Brote sowie Brötchen werden mit Natron schon luftig.

Sauerteig, der Liebling der Brote

Sauerteig kann in vielen Rezepten als Hefeersatz dienen. Besonders bei schweren Broteigen mit einer langen Teigführung, wo die Triebkraft von Backpulver oder Natron nicht mehr ausreicht.

Ein Brot, dass mit Sauerteig zubereitet wird, ähnelt der Konsistenz und dem Geschmack von hefegebackenem Brot sehr, da Sauerteig sogenannte wilde Hefekulturen und Milchsäurebakterien besitzt.

Aber so ein Sauerteigbrot ist nichts für die spontane Brotback-Lust, denn der Sauerteig muss erst über mehrere Tage hinweg angesetzt und gefüttert werden.

Es sei denn, du greifst auf einen gebrauchsfertigen Sauerteig zurück, wie unseren flüssigen Sauerteig beispielsweise. So kann auch ganz spontan ein Sauerteigbrot gebacken werden!

 Häufige Nutzerfragen

Womit lässt sich Hefe beim Backen ersetzen, wenn keine Hefe im Haus ist?

Du kannst Hefe unter anderem durch Backpulver, Natron, oder Sauerteig ersetzen. Für leichte Teige sind Backpulver und Natron geeignet, für schwere Brot-Teige eher Sauerteig

Wie ersetzt man Hefe durch Backpulver?

Ein Päckchen Backpulver ersetzt ein Päckchen Trockenhefe oder einen halben Würfel Frischhefe und reicht für etwa 500 g Mehl. Da Backpulver sofort wirkt, entfällt die Gehzeit – der Teig sollte direkt in den Ofen.

Wann eignet sich Natron als Hefe-Ersatz und worauf muss man achten?

Natron ist besonders für leichte Teige geeignet. Da Natron eine Säure braucht, damit es reagiert, muss zusätzlich etwas Säurehaltiges wie Zitronensaft, Essig, Joghurt oder Buttermilch verwendet werden. Ohne Säure entwickelt Natron keine Triebkraft.

Warum ist Sauerteig eine gute Alternative zu Hefe – und worin liegt der Nachteil?

Sauerteig enthält natürliche Hefekulturen und Milchsäurebakterien, wodurch Brot in Geschmack und Konsistenz dem Klassiker mit Hefe nah kommt. Doch Nachteil: Der Ansatz braucht Zeit – entweder einen fertigen Sauerteig verwenden oder selbst über mehrere Tage ansetzen und pflegen. Für spontane Backaktionen ist das meist unpraktisch.

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Es gibt Rezepte, bei denen man schon nach dem ersten Bissen weiß: Das wird ab jetzt jedes Jahr gebacken. 🍂 

Die Kombination aus aromatischen Feigen und knackigen Nüssen macht diese Tarte einfach unwiderstehlich.

Das braucht ihr:
160 g Zucker
100 g Butter oder Margarine
160 g Mehl
3 Eier, davon 1 Ei getrennt
8 Feigen
30 g Walnüsse, gehackt
50 g RUF Mandel Krokant
1 Pck. RUF Porridge Nut Mix
1 TL Backpulver
200 g Frischkäse
300 ml Sahne
2 Pck. RUF Sahnefest
1 TL Vanille Extrakt
40 ml Wasser

So geht’s:
Für den Mürbeteig alle Zutaten verkneten, in eine gefettete Form (Ø 26 cm) drücken und einen ca. 2 cm hohen Rand formen. Porridge, Eier, Backpulver und Krokant fein pürieren, auf dem Teig verteilen und mit geviertelten Feigen und Walnüssen belegen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen und auskühlen lassen. Sahne mit Sahnefest steif schlagen, Frischkäse, Zucker und Vanille Extrakt verrühren und die Sahne unterheben. Die Creme auf der Tarte verstreichen. Wasser und Zucker 5 Minuten köcheln, Feigenscheiben und Walnüsse durch den Sud ziehen und bei 200 °C 15 Minuten karamellisieren. Auskühlen lassen, auf der Tarte verteilen und nach Belieben mit Mandel Krokant bestreuen. ✨

Speicher dir das Rezept unbedingt für deinen nächsten gemütlichen Herbstnachmittag ab – und verrate uns: Bist du auch Team Feige? 📌
Sorry an alle anderen Kürbiskuchen - aber der hier ist jetzt unser Favorit 🧡 Super saftig, herbstlich und definitiv kein Kuchen, der lange auf dem Tisch steht.

Das braucht ihr:
200 g Kürbispüree ca. ½ Hokkaido
100 g Butter
150 g brauner Zucker
2 Eier
½ Pck. RUF Bio Pumpkin Spice
1 Pck. RUF Bio Bourbon Vanille Zucker
175 g Mehl
1 Msp. Salz
2 TL RUF Bio Weinstein Backpulver
200 g Frischkäse
100 ml Sahne
60 g Puderzucker
Rosmarin Zweige
Walnüsse

So geht's:
Kürbis würfeln, weich kochen, pürieren und etwas abkühlen lassen. Butter und Zucker schaumig schlagen, Eier nach und nach unterrühren. Kürbispüree, Mehl und Gewürze dazugeben und alles verrühren. Den Teig in eine Springform (Ø 26 cm) füllen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Für das Topping Sahne, Frischkäse und Puderzucker aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit Walnüssen, Rosmarinzweigen und feinen Kürbisstreifen dekorieren.

Wer würde sich direkt das größte Stück sichern? 👀

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KÜRBISSAION
Wir erklären die Kürbissaison offiziell für eröffnet! 🎃 Und wie könnte sie besser starten als mit saftigen Kürbis-Cheesecake-Brownies? Schokoladiger Brownieteig trifft auf eine cremige Kürbis-Frischkäse-Masse mit Zimt und Muskat - inklusive hübschem Swirl.

Das braucht ihr:
1 Pck. RUF Brownies Classic
125 g Butter
2 Eier Größe M
1 TL RUF Gourmet Vanille Extrakt Paste
125 ml Wasser
150 g Hokkaido-Kürbis
100 g Frischkäse
30 g Zucker
1 Prise Muskat
1 Prise Zimt
etwas Fett für die Backform oder Airfryer-Backform
Backpapier für den Airfryer

So geht’s:
Brownieteig nach Anleitung zubereiten und in die Backform geben. Kürbis würfeln, etwa 10 Minuten weich kochen, pürieren und abkühlen lassen. Anschließend mit Frischkäse, Ei, Zucker und Gewürzen verrühren und auf dem Brownieteig verteilen. Beide Massen mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen ineinanderziehen. Im Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen – alternativ im Airfryer bei 160 °C ca. 25–28 Minuten.

Speichert euch das Rezept für die Kürbissaison ab und schickt es an jemanden, der bei Kürbis und Schokolade sofort dabei ist! 🧡

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