Backen ohne Zucker: Tipps, Tricks und tolle Alternativen

Welches Öl eignet sich am besten zum Backen?

Süße Versuchungen voll und ganz genießen? Wir zeigen dir Tipps und Tricks wie backen ohne Zucker gelingen kann und präsentieren dir unsere Lieblingsrezepte ohne Zucker.
Außerdem zeigen wir dir worauf es bei dem Einsatz von Zuckeralternativen in deiner heimischen Back- und Dessertküche ankommt.

Warum sollte man überhaupt auf Zucker verzichten?

Gerade in den letzten Jahren sind die Diskussionen über die Auswirkungen von Zucker auf unseren Körper immer lauter geworden. Nicht zuletzt, weil diverse Zuckeralternativen auf den Markt gekommen sind.

Wenn man über Zucker und die Folgen von übermäßigem Verzehr spricht, muss zunächst unterschieden werden, um welchen Zucker es geht. Denn Zucker ist nicht gleich Zucker. Diese Arten von Zucker verstecken sich in Lebensmitteln, süßen Getränken und auch Fruchtsäften:

  • Glucose (Traubenzucker)
  • Fructose (Fruchtzucker)
  • Lactose (Milchzucker)
  • Stärke
  • Dextrose
  • Raffinose
  • Saccharose (Haushaltszucker/raffinierter Zucker)

Während Glucose und Fructose zu den Einfachzuckern zählen, gehört Saccharose z.B, zu den Zweifachzuckern. Weiterhin gibt es sogenannte Vielfachzucker, die beispielsweise in Stärke enthalten sind.

Die Folgen von zu viel Zucker für den menschlichen Körper wurden in den letzten Jahren viel erforscht. Doch die Frage lautet:  Wie viel Zucker ist zu viel Zucker?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Zuckermenge von 10 Energieprozent nicht zu überschreiten, d.h. bei einer durchschnittlichen Energiezufuhr von 2000 Kilokalorien (kcal) am Tag sollten nicht mehr als 50 Gramm freier Zucker konsumiert werden (1g Zucker = 4 kcal). Darin enthalten sind auch natürlich vorkommende Zucker aus Honig, Sirup und Fruchtsaft.

Zu viel Zucker kann gesundheitliche Folgen für den Körper mit sich bringen, z.B.:

  • Karies
  • Gewichtszunahme
  • Völlegefühl
  • DiabetesDiabetis
  • Antriebs- und Energielosigkeit
  • Magen-und Darmprobleme

Wie immer ist es eine Frage der Menge. Zucker in Maßen ist, wie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung erklärt, vollkommen in Ordnung. Wer allerdings gesundheitlich vorbelastet ist oder einfach besonders auf seine Ernährung achten möchte, kann auch ohne üblichen Haushaltszucker wunderbar backen und kochen. Es gibt diverse Alternativen für zuhause. So gelingen auch die langjährigen Lieblingsrezepte für Kuchen, Desserts und Brot im Handumdrehen.

Backen ohne Zucker: Diese Zuckeralternativen gibt es

Viele Zuckerersatzstoffe sind heute im gut sortierten Supermarkt und auch online zu finden. Die einen sind flüssig, die anderen fest. Wieder Andere sind vegan oder aber sie sind ein tierisches Produkt. Einige eignen sich besser zum Kochen und Backen als andere. Wir zeigen dir im Überblick welche Produkte es gibt um Zucker zu ersetzen:

Zudem gibt es die Möglichkeit ganz natürliche Süße zu verwenden. So kannst du in Rezepten für Kuchen, Süßspeisen und Brote auch gehackte Trockenfrüchte, Bananen oder auch Datteln verwenden.

Ohne Zucker backen: Das solltest du beachten

Zu beachten ist bei allen Zuckeralternativen, dass sie sich in ihren Backeigenschaften und vor allem in ihrer Süßkraft stark von üblichem Haushaltszucker unterscheiden können. Besonders schwierig ist die genaue Dosierung bei Bananen, Datteln oder Trockenfrüchten als natürliche Süße. Je nach Sorte und Reifegrad können Bananen und Datteln ganz unterschiedlich sein.

Je nach verwendeter Zuckeralternative ist also die unterschiedliche Süßkraft der verschiedenen Produkte zu beachten. Zudem solltest du daran denken, dass Produkte wie Agavendicksaft, Reissirup oder Honig den Teig etwas feuchter machen, als du es von raffiniertem Zucker gewohnt bist. Außerdem wirken sich die Zuckerersatzstoffe unterschiedlich auf den Blutzuckerspiegel aus und unterscheiden sich in ihrem glykämischen Index. Nicht alle Produkte sind also für Diabetiker geeignet. Einige Produkte können außerdem bei übermäßigem Verzehr abführend wirken, z.B, Xylit und Erythrit.

Welcher Zuckerersatz eignet sich am besten zum Backen

Um sicher sein zu können, dass deine Lieblingsrezepte auch beim Backen ohne Zucker gelingen, ist es einfach wenn du auf einen Zuckeraustauschstoff wie Agavenzucker oder Kokosblütenzucker zurückgreifst. Im Gegensatz zu Bananen oder Datteln kannst du dich bei diesen Produkten auf die immer gleiche Süßkraft und auf die unveränderten Backeigenschaften verlassen – so steht deinen Lieblingsrezepten nichts mehr im Weg. Die Zuckerersatzprodukte aus der Agave haben eine recht hohe Süßkraft. Vor allem der Agavenzucker eignet sich dank seines neutralen Geschmacks gut für unterschiedlichste süße Speisen und Backwaren. Außerdem ist der Agavenzucker für Veganer geeignet und lässt sich ganz einfach wie die üblichen aromatisierten Zucker verwenden.

Auch Kokosblütenzucker ist eine tolle vegane Alternative. Der Kokosblütenzucker mit Tonka z.B. hat eine tolle malzige Karamell-Note und verleiht so bekannten Rezepten einen überraschenden Geschmack.

Wie schwer ist Backen ohne Zucker?

Backen ohne Zucker ist leichter als gedacht. Die vielfältigen Zuckerersatzprodukte haben unterschiedliche Eigenschaften beim Backen. So gibt es diverse Produkte als Streusüße, andere hingegen sind flüssig, wie z.B. der Agavendicksaft. Das wiederum kann den Teig beim Backen feuchter oder trockener werden lassen. Besonders einfach wird das Zubereiten von Kuchen, Torten und Desserts mit Zuckeralternativen, die eigens dafür hergestellt werden und sich somit beim Backen besonders einfach verarbeiten lassen.

Zuckerfrei Backen: Unsere beliebtesten Rezepte

Du suchst für deine heimische Backstube nach schmackhaften Rezepten ohne Zucker?  Wir haben dir hier eine Übersicht mit einigen tollen Rezepten ohne Haushaltszucker zusammengestellt. 

Tolle Rezepte für Kuchen ohne Zucker

Hier findest du unsere beliebtesten Rezepte für Kuchen, Torten & Tartes: 

Schmackhafte Brotrezepte ohne Zucker

Unsere besten Rezepte für Brot und Brötchen ohne Zucker findest du hier: 

Leckere Rezepte für Kekse und Plätzchen ohne Zucker

Leckere Kekse zum Naschen zeigen wir dir hier: 

 

Fazit: So kann Backen ohne Zucker gelingen

Backen ohne Zucker ist nicht schwer. Die Auswahl toller Rezepte für Kuchen, Torten, Kekse, Brot und weiteren Süßspeisen ist unendlich und auch die Auswahl vielfältiger Zuckeralternativen hält für jeden Geschmack etwas bereit. 

Wenn du dich etwas mit den verschiedenen Produkten und ihren Backeigenschaften vertraut gemacht hast, steht deinen Lieblingsrezepten nichts im Wege: Von tollen Brötchen über leichte, sommerliche Kuchen bis hin zu den geliebten Weihnachtskeksen – alles ist möglich. 

Häufige Nutzerfragen

Welche Alternativen zu Haushaltszucker eignen sich zum Backen?

Als Zuckerersatz beim Backen kommen verschiedene Produkte in Frage: u.a. Stevia, Erythrit, Xylit, Honig, Agavendicksaft, Reissirup oder Kokosblütenzucker. Auch natürliche Süße durch Früchte, z. B. Bananen, Datteln oder Trockenfrüchte ist eine Option

Warum sollte man überhaupt ohne Zucker backen?

Ein übermäßiger Zuckerkonsum kann gesundheitliche Folgen haben, z. B. Karies, Gewichtszunahme, Magen-Darm Probleme oder erhöhte Blutzuckerbelastung. Das gilt besonders, wenn viel raffinierter Zucker konsumiert wird. Wer auf Zucker verzichtet oder ihn reduziert, kann bewusster und möglicherweise gesundheitsschonender backen.

Worauf sollte man beim Backen ohne Zucker mit Ersatzstoffen achten?

Die Süßkraft und Backeigenschaften der Alternativen weichen teils stark von Haushaltszucker ab, z. B. reagieren pürierte Früchte stark abhängig von Sorte und Reifegrad, Sirupe oder Honig machen den Teig oft feuchter. Das heißt: Dosierung, Flüssigkeitsmenge und ggf. weitere Rezeptanpassungen müssen berücksichtigt werden. Außerdem wirken sich unterschiedliche Zuckeralternativen unterschiedlich auf Blutzucker und Verdauung aus, manche (wie Xylit oder Erythrit) bei übermäßigem Verzehr abführend.

Funktionieren typische Kuchen-, Brot- oder Plätzchenrezepte auch ohne Zucker?

Ja, „Backen ohne Zucker“ ist durchaus mit vielen Rezepten möglich: Kuchen, Torten, Tartes, Kekse, Brot oder Brötchen. Mit der passenden Alternative gelingen auch klassische Backwaren, vorausgesetzt, man passt Teigkonsistenz und Zutaten entsprechend an.

Unsere beliebtesten Backzutaten

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Es gibt Rezepte, bei denen man schon nach dem ersten Bissen weiß: Das wird ab jetzt jedes Jahr gebacken. 🍂 

Die Kombination aus aromatischen Feigen und knackigen Nüssen macht diese Tarte einfach unwiderstehlich.

Das braucht ihr:
160 g Zucker
100 g Butter oder Margarine
160 g Mehl
3 Eier, davon 1 Ei getrennt
8 Feigen
30 g Walnüsse, gehackt
50 g RUF Mandel Krokant
1 Pck. RUF Porridge Nut Mix
1 TL Backpulver
200 g Frischkäse
300 ml Sahne
2 Pck. RUF Sahnefest
1 TL Vanille Extrakt
40 ml Wasser

So geht’s:
Für den Mürbeteig alle Zutaten verkneten, in eine gefettete Form (Ø 26 cm) drücken und einen ca. 2 cm hohen Rand formen. Porridge, Eier, Backpulver und Krokant fein pürieren, auf dem Teig verteilen und mit geviertelten Feigen und Walnüssen belegen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen und auskühlen lassen. Sahne mit Sahnefest steif schlagen, Frischkäse, Zucker und Vanille Extrakt verrühren und die Sahne unterheben. Die Creme auf der Tarte verstreichen. Wasser und Zucker 5 Minuten köcheln, Feigenscheiben und Walnüsse durch den Sud ziehen und bei 200 °C 15 Minuten karamellisieren. Auskühlen lassen, auf der Tarte verteilen und nach Belieben mit Mandel Krokant bestreuen. ✨

Speicher dir das Rezept unbedingt für deinen nächsten gemütlichen Herbstnachmittag ab – und verrate uns: Bist du auch Team Feige? 📌
Sorry an alle anderen Kürbiskuchen - aber der hier ist jetzt unser Favorit 🧡 Super saftig, herbstlich und definitiv kein Kuchen, der lange auf dem Tisch steht.

Das braucht ihr:
200 g Kürbispüree ca. ½ Hokkaido
100 g Butter
150 g brauner Zucker
2 Eier
½ Pck. RUF Bio Pumpkin Spice
1 Pck. RUF Bio Bourbon Vanille Zucker
175 g Mehl
1 Msp. Salz
2 TL RUF Bio Weinstein Backpulver
200 g Frischkäse
100 ml Sahne
60 g Puderzucker
Rosmarin Zweige
Walnüsse

So geht's:
Kürbis würfeln, weich kochen, pürieren und etwas abkühlen lassen. Butter und Zucker schaumig schlagen, Eier nach und nach unterrühren. Kürbispüree, Mehl und Gewürze dazugeben und alles verrühren. Den Teig in eine Springform (Ø 26 cm) füllen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Für das Topping Sahne, Frischkäse und Puderzucker aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit Walnüssen, Rosmarinzweigen und feinen Kürbisstreifen dekorieren.

Wer würde sich direkt das größte Stück sichern? 👀

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KÜRBISSAION
Wir erklären die Kürbissaison offiziell für eröffnet! 🎃 Und wie könnte sie besser starten als mit saftigen Kürbis-Cheesecake-Brownies? Schokoladiger Brownieteig trifft auf eine cremige Kürbis-Frischkäse-Masse mit Zimt und Muskat - inklusive hübschem Swirl.

Das braucht ihr:
1 Pck. RUF Brownies Classic
125 g Butter
2 Eier Größe M
1 TL RUF Gourmet Vanille Extrakt Paste
125 ml Wasser
150 g Hokkaido-Kürbis
100 g Frischkäse
30 g Zucker
1 Prise Muskat
1 Prise Zimt
etwas Fett für die Backform oder Airfryer-Backform
Backpapier für den Airfryer

So geht’s:
Brownieteig nach Anleitung zubereiten und in die Backform geben. Kürbis würfeln, etwa 10 Minuten weich kochen, pürieren und abkühlen lassen. Anschließend mit Frischkäse, Ei, Zucker und Gewürzen verrühren und auf dem Brownieteig verteilen. Beide Massen mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen ineinanderziehen. Im Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen – alternativ im Airfryer bei 160 °C ca. 25–28 Minuten.

Speichert euch das Rezept für die Kürbissaison ab und schickt es an jemanden, der bei Kürbis und Schokolade sofort dabei ist! 🧡

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