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Bienenstich mit Pudding und Sahne

Bienenstich wie vom Bäcker mit heldenhafter Geschichte

Bienenstich gehört zu den traditionellen Backrezepten, welches heute selten in der heimischen Backstube zubereitet und eher beim Bäcker gekauft wird. Schade eigentlich, denn ein selbstgemachter, klassischer Bienenstich vom Blech verzaubert jeden Gaumen im Handumdrehen.

Aber warum heißt der Bienenstich eigentlich Bienenstich?

Ja, der Name ist ein ziemliches Absurdum, aber dahinter steckt eine wahrlich heldenhafte Geschichte. Die überlieferte Legende besagt, dass der Bienenstich aus dem 15. Jahrhundert stammt. 1474 wollten die Bürger von Linz am Rhein die noch schlafende Nachbarstadt Andernach angreifen, da Kaiser Friedrich III. den Rheinzoll nach Andernach übertrug. Die verärgerten Linzer kamen jedoch nicht weiter, als bis zur Stadtmauer. Zwei junge Bäckerlehrlinge naschten heimlich von den dort hängenden Bienenstöcken. Um die Bürger Andernachs zu schützen, warfen die Bäckerjungen die Bienenstöcke den Linzern entgegen. Von unzähligen Bienenstichen übersäht ergriffen die Linzer die Flucht. Zur Feier des Tages wurde ein besonderer Kuchen in Andernach gebacken, welchen sie Bienenstich nannten.

Besondere Feier, besonderer Kuchen

Mit diesem Hintergrundwissen, erhält der einfache Bienenstich doch etwas Festliches, nicht wahr? Falls du nun noch auf der Suche nach einem Osterrezept oder Geburtstagskuchen bist, ist dieses Bienenstich-Rezept mit Pudding-Sahne genau das Richtige. Die Bienenstich Füllung sowie der Mandelbelag sind ganz klassisch ohne viel Schnick-Schnack schnell zubereitet. Lediglich der Hefeteig bedarf einer längeren Gehzeit.

Falls so ein klassischer Blechkuchen aber doch nicht das Richtige für dein Kuchenbuffet ist, lässt sich dieses Rezept auch ganz einfach in eine Bienenstich-Torte aus der Springform oder zu Bienenstich-Muffins umwandeln.

Zutaten

...für den Teig:
...für den Guss:
...für die Füllung:

Zubereitung

Teig zubereiten:

  1. Mehl in einer großen Schüssel mit der Hefe vermischen. Anschließend das Ei, das Eigelb, Butter, Zucker, Bourbon Vanille Zucker, Zitronenschalen-Aroma und Milch hinzufügen. Alles mit einem elektrischen Handrührgerät (Knethaken) zu einem glatten Teig kneten.
  2. Die Schüssel mit dem Teig abdecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.
  3. Wenn der Teig aufgegangen ist, diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und so groß wie ein Backblech rechteckig ausrollen.
  4. Den ausgerollten Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, in alle Ecken gut andrücken und abgedeckt weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Belag zubereiten:

  1. Wenn der Teig gegangen ist, den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Belag zubereiten.
  2. Hierfür Butter, Zucker, Honig, Bourbon Vanille Zucker und die Sahne in einem Kochtopf aufkochen lassen.
  3. Die Mandeln anschließend unterrühren und die Masse etwas abkühlen lassen. Anschließend die Mandeln dünn auf dem Teig verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.
  4. Den Kuchen anschließend komplett auskühlen lassen.

Creme zubereiten:

  1. Solange der Boden im Backofen backt, kann schon der Pudding zubereitet werden. Hierfür 400 ml Milch in einem Kochtopf zum Kochen bringen. In die restlichen 100 ml Milch das Puddingpulver und den Zucker einrühren.
  2. Die kochende Milch von der Herdplatte nehmen, das angerührte Puddingpulver einrühren und erneut kurz aufkochen lassen.
  3. Den Pudding in eine flache Schale füllen und mit Klarsichtfolie abdecken sowie auskühlen lassen.

Kuchen füllen:

  1. Wenn der Pudding komplett ausgekühlt ist, die Sahne mit 3 gehäuften Teelöffeln Sofort Gelatine und dem Bourbon Vanille Zucker anrühren.
  2. Die Sahne vorsichtig unter den Pudding heben.
  3. Das Gebäck vierteln und jedes Viertel waagerecht durchschneiden. Die Creme auf dem unteren Boden glattstreichen.
  4. Den oberen Boden mit den Mandeln erneut in die von dir gewünschten Kuchenstücke schneiden und auf der Creme platzieren.
  5. Den Bienenstich im Kühlschrank fest werden lassen und zum Servieren in Stücke schneiden.