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Hefe einfrieren und auftauen: Das solltest du beachten

30. August 2021

Tipps

Kann man Hefe einfrieren?

Manchmal ist ein ganzer Würfel oder eine ganze Packung Hefe einfach zu viel. Gerade wer nicht regelmäßig backt, dem läuft die Hefe ab, bzw. die Hefe verliert ihre Triebkraft.
Was tun? Auf das Backen verzichten muss natürlich niemand, denn man kann Hefe ganz problemlos einfrieren!

Frische Hefe einfrieren

Frische Hefe lässt sich als ganzer Würfel in der Originalverpackung ganz einfach einfrieren. Aber auch Reste des Würfels kann man in das Gefrierfach legen. Hierfür jedoch am besten die Reste in einen Gefrierbeutel legen und mit Datum sowie entsprechender Menge deklarieren. So weißt du immer, wann du die Hefe eingefroren hast und ob die Menge noch ausreichend für dein Backvorhaben ist.

Trockenhefe einfrieren

Auch Trockenhefe lässt sich einfrieren. Das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt bei getrockneter Hefe zwar weiter in der Ferne, aber auch diese kann ihre Triebkraft verlieren. Falls du also wenig mit Hefe backst, einfach die Päckchen Trockenhefe in das Gefrierfach legen. Aber auch hier gilt: Notiere das Datum auf der Verpackung und du kannst immer nachvollziehen, wann du diese in die Kühlung gelegt hast. 

Hefe auftauen

Wenn du die Hefe dann benötigst, musst du sie lediglich vorher in eine Schüssel legen und über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Die Hefe wird in einer Schüssel aufgetaut, da die Hefe nach dem Auftauen etwas flüssiger sein kann als vorher. Aber keine Sorge, das hat keine Auswirkungen auf die Anwendung oder die Triebkraft der Hefe. Für die Spontanen unter uns kann die gefrorene Hefe auch direkt zu einer warmen Flüssigkeit gegeben werden. Hier kommt es aber ganz auf das Rezept an, welches du zubereiten möchtest.

Wie lange kann man Hefe einfrieren?

Frische Hefe lässt sich also einfrieren – aber wie lange? Frische Hefewürfel können bis zu einem halben Jahr gefroren gelagert werden.
Wird die Hefe jedoch länger gefroren, verliert sie an Triebkraft. Als Faustregel kannst du dir merken: Je länger die Hefe eingefroren bleibt, desto geringer ist die Triebkraft nach dem Auftauen. Das liegt daran, dass sich beim Einfrieren der Hefe mit der Zeit Eiskristalle bilden und die Hefezellen absterben.

Daher solltest du frische Hefe nicht länger als ein halbes Jahr im Gefrierfach lassen. Außerdem solltest du darauf achten, die Hefe so frisch wie möglich einzufrieren, sodass sie möglichst viele aktive Zellen enthält.

Du möchstest mehr über Hefe erfahren?

Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, was Hefe eigentlich ist und was sie im Teig bewirkt? Oder was der Unterschied zwischen Trockenhefe und frischer Hefe ist?

Dann schau dir folgenden Beitrag an, hier beantworten wir alle Fragen!

Hefe – das vielfältige und kraftvolle Backtriebmittel

Hefeteig einfrieren

Du hast also gelernt, dass man frische sowie trockene Hefe problemlos einfrieren kann. Aber wie sieht es mit Hefeteig einfrieren aus?
Der Hefeteig ist ein Allround-Talent in der Küche und verwandelt sich mit ein paar Handgriffen zu einem leckeren Kuchen oder einem knusprigen Brot. Wie schön wäre es, wenn man Hefeteig auf Vorrat haben könnte, um ganz spontan frische Brötchen oder einen Kuchen backen zu können.

Kann man Hefeteig einfrieren?

Die Antwort ist: Ja. Das Einfrieren von Hefeteig ist kein Problem, solange du ein paar Punkte beachtest:

  1. Den Hefeteig nach Rezeptvorgaben vorbereiten und sorgfältig kneten.

  2. Den Teig nicht gehen lassen, sondern nach Bedarf portionieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.

  3. Die Teigfladen oder den gesamten Hefeteig luftdicht in Frischhaltefolie wickeln oder in einem Gefrierbeutel verpacken. 

  4. Den Gefrierbeutel oder die Frischhaltefolie mit Inhalt, Menge und Datum beschriften.

  5. Anschließend den Hefeteig umgehend einfrieren.

Das Aufgehen des Hefeteiges erfolgt erst nach dem Auftauen, wenn du den Teig weiterverarbeiten und backen möchtest.

Wie lange kann man frischen Hefeteig einfrieren?

Der Hefeteig hält sich bis zu einem halben Jahr im Gefrierschank, solange er luftdicht und fest verschlossen ist. Ansonsten trocknet der Teig leicht aus.

Wie arbeitet man mit einem gefrorenen Hefeteig?

Willst du deinen gefrorenen Hefeteig weiterverarbeiten, musst du ihn etwa 12 Stunden vorher auftauen. Den gefrorenen Hefeteig dafür über Nacht im Kühlschrank oder abgedeckt in einer Schüssel bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Anschließend noch einmal gut durchkneten und wie gewohnt gehen lassen, allerdings dauert es etwa doppelt so lange wie bei einem frischen Hefeteig. Danach kannst du den Hefeteig nach Lust und Laune weiterverarbeiten.

Kann man auch aufgegangenen Hefeteig einfrieren?

Es ist theoretisch möglich. Praktisch sieht es jedoch etwas anders aus: Aufgegangener Hefeteig bekommt nach dem Auftauen eine klebrige Konsistenz und das Backergebnis fällt dementsprechend nicht zufriedenstellend aus.

Kennst du schon unsere Hefe-Produkte?

Du möchtest wissen, was du beim Hefeteig zubereiten beachten musst?

Dann sei gespannt – in diesem Beitrag zeigen wir dir 8 Tipps mit denen dein Hefeteig gelingt!

Hefeteig-Tipps: So geht er immer auf